Dr. Dominique Barjolle

Leiter des Forschungsprogramms und Privatdozent

Dominiques Forschungsschwerpunkte sind Landwirtschaft und Ernährung im Rahmen des Konzepts des Ernährungssystems. Sie betrachtet das Ernährungssystem als Ganzes als ein sozioökologisches System. Es besteht aus komplexen ökologischen und sozialen Faktoren, die zeitlich und räumlich heterogen sind und sich gegenseitig nichtlinear beeinflussen. Produktion, Verteilung und Konsum vom Erzeuger bis zum Verbraucher sind die produktiven Einheiten des Lebensmittelsystems, die auf verschiedenen räumlichen Ebenen von Markt, Politik, Gesellschaft und Umwelt beeinflusst werden. Die Instabilität dieses sozioökologischen Systems ist für die Entstehung und Verbreitung von Innovationen von entscheidender Bedeutung. Das Thema der Wechselwirkungen zwischen dem Lebensmittelsystem und der Gesundheit gewinnt in aktuellen Projekten zunehmend an Bedeutung.

Théo Fischer

Projektleiter & Moderator

Ob ich nun mit natürlichen oder sozialen Ökosystemen arbeite, im Mittelpunkt meiner Arbeit steht immer eine Frage: Wie können wir der Komplexität genügend Raum geben, damit sie ihre Wirkung entfalten kann? Meine Erfahrungen mit der Förderung von organisatorischen Veränderungen, der Gestaltung kollektiver Erkundungen, der Anlage von Permakultur-Gärten, der Bienenzucht, der Regeneration von Weinbergen oder der Fermentierung und Sammlung von Heilpflanzen haben mich in meiner Überzeugung bestärkt, dass wir Kontrolle und Pläne loslassen müssen, um echte Resilienz zu schaffen. Ein Wald, ein Baum, unser Körper oder eine Gemeinschaft von Menschen verfügen alle über ihre eigenen angeborenen Fähigkeiten und ihr eigenes Wissen, um auf natürliche Weise zu heilen und sich zu regenerieren. Wir müssen ihnen nur genügend Raum dafür lassen. Ich sehe mich selbst als Gastgeber dieser regenerativen Räume.

Katharina Schatton

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Aufgrund meines interdisziplinären Hintergrunds in Sozialanthropologie und Umweltwissenschaften habe ich mich schon immer für nachhaltige Lebensmittelsysteme interessiert. In meiner Masterarbeit habe ich mich mit der Widerstandsfähigkeit der Transhumanz in den spanischen Pyrenäen befasst und dabei das von der FAO entwickelte SHARP+-Tool angepasst und implementiert.

Neben meiner akademischen Arbeit war ich zwei Jahre lang als politische Sekretärin der Bauernorganisation Uniterre tätig und setzte mich für faire Erzeugerpreise, transparente Wertschöpfungsketten und solidarische Landwirtschaft und Konsum ein. Ob ich nun mit natürlichen oder sozialen Ökosystemen arbeite, im Mittelpunkt meiner Arbeit steht immer eine Frage: Wie können wir der Komplexität genügend Raum geben, damit sie ihre Wirkung entfalten kann? Meine Erfahrungen mit der Förderung von organisatorischen Veränderungen, der Gestaltung kollektiver Erkundungen, der Anlage von Permakultur-Gärten, der Bienenzucht, der Regeneration von Weinbergen oder der Fermentierung und Sammlung von Heilpflanzen haben mich in meiner Überzeugung bestärkt, dass wir Kontrolle und Pläne loslassen müssen, um echte Resilienz zu schaffen. Ein Wald, ein Baum, unser Körper oder eine Gruppe von Menschen haben alle ihre eigenen angeborenen Wege und ihr eigenes Wissen, um auf natürliche Weise zu heilen und sich zu regenerieren. Wir müssen ihnen nur genügend Raum dafür lassen. Ich sehe mich selbst als Gastgeber dieser regenerativen Räume.

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